Rally Obedience ist eine relativ junge Sportart aus den USA, die sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut.
Es handelt sich beim Rally Obedience um eine "Funsportart", wo der Spaß für Mensch und Hund im Vordergrund steht.
In einem Parcours aus aufeinanderfolgenden Übungsschildern ist Präzision und Tempo zugleich gefragt.

Ein Parcours besteht im Schnitt aus 20 verschiedenen Übungen und ist vom Mensch-Hund-Team innerhalb von 4 Minuten zu absolvieren.
Wie im Agility variieren die Parcours durch die Auswahl und Reihenfolge der unterschiedlichen Übungen.

Die Aufgaben werden durch Schilder beschrieben und bestehen aus Erziehungs-Übungen wie Sitz-, Platz- und Steh-Kommandos.
Es sind vom Team in der Fussarbeit Richtungsänderungen um 90°, 180°, 270° und 360°-Kreise nach rechts und links zu absolvieren.
Bei anderen Schildern umläuft das Team einen Slalom aus Pylonen oder der Hund wird über eine Hürde voraus geschickt oder abgerufen.
Ein Bestandteil des Rally Obedience ist die Übung zur Futter-/Spielzeugverweigerung, bei der das Team an gefüllten Näpfen vorbeigeht
und der Hund das Futter/Spielzeug ignoriert.

Das Besondere an diesem Sport:
Hund und Mensch dürfen während der Parcoursarbeit ständig miteinander kommunizieren.
Der Hundeführer darf jederzeit seinen Vierbeiner ansprechen, ihm helfen, motivieren und loben.

 

Rally Obedience steht allen, auch körperlich eingeschränkten Hunden offen.
Beim Hundeführer wird keine besondere Sportlichkeit vorausgesetzt.
Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist Rally Obedience die ideale Sportart um ihre Hunde zu beschäftigen.
Auch ältere oder leicht behinderte Hunde sind herzlich willkommen.

Spirale rechts herum
Spirale rechts herum
Kleinpudel Smutje
Kleinpudel Smutje
Bella beim Vorsitz
Bella beim Vorsitz
Susanne und Bella bei der Parcoursarbeit
Susanne und Bella bei der Parcoursarbeit
Auswahl an Schilderübungen
Auswahl an Schilderübungen